Die Bakongo (auch Eigentliche Kongo genannt) sind eine ethnische Gruppe im Mündungsgebiet des Kongo, vor allem in Zaire (Demokratische Republik Kongo), Republik Kongo und den angrenzenden Gebieten Angolas (einschließlich Cabinda) und Gabuns. Ihre Gesamtzahl beträgt etwa 5,1 Millionen Menschen. Zu der Kicongo-Sprachgruppe gehören neben den Bakongo auch die Bavili, Vili-Kongo und anderen Völkern innerhalb der Mittel-Bantu. Ihre Religion ist überwiegend das Christentum. Die Lebensweise ist vor allem Landwirtschaft (Waldpflanzer und Ackerbauern). Die Kongo-Volksgruppe war das Hauptvolk des ehemaligen afrikanischen Bantureichs Kongo, das vom frühen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert existierte.
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