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Der Kakamega-Regenwald (Kakamega rain forest) ist der östlichste Zipfel des äquatorialen Regenwalds und einzige in Kenia. Um 1900 war der Wald noch 240 000 ha groß, davon sind heute 23 000 ha (also nur noch ein Zehntel!) übrig. Ursache dafür sind menschliche Aktivitäten wie Gewinnung von Feuerholz und Weideflächen, Kultivierung des Bodens, radikale Abholzung oder die exzessive Sammlung von medizinischen Pflanzen. Der Regenwald beherbergt eine einzigartige Vielfalt von seltenen Pflanzen, Säugetieren, Vögeln, Insekten, Reptilien und Amphibien. Normaler Weise hat der Wald ein zu 90% geschlossenes Sonnendach, aber dieses Sonnenschutzdach ist mittlerweile zur Hälfte verschwunden, wodurch der natürliche Lebensraum vieler Arten bedroht ist und einige bereits verschwunden sind.
Im Kakamega Forest National Reserve lassen sich heute verschiedene rettende Aktivitäten beobachten, etwa das KEEP (Kakamega Environmental Education Program), das einen sanften Tourismus befördert oder Schulkinder informiert oder aber auch die sanfte Nutzung von Heilpflanzen durch Anleitung der Bevölkerung durch das ICIPE, das International Centre for Insect Physiology and Ethology in Nairobi.
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