Karas ist flächenmäßig die größte und südlichste sowie eine der am dünnsten besiedelten der 13 (dreizehn) Regionen von Namibia. Der Name der Region leitet sich vom aus der Namasprachlichen Wort "Karas" für Köcherbaum ab; die Regionshauptstadt ist Keetmanshoop. Zu den Sehenswürdigkeiten der Region zählt die Geisterstadt Kolmanskuppe, der Fish River Canyon und die Farm Gariganus, welche am 1. Juni 1955 zu einem Naturdenkmal erklärt wurde.
Geographie
Karas ist eine vor allem gebirgige Region und hat Anteil an verschieden Landschaftsformen, von welchen die Karasberge die zentralste sind. In Karas liegen außerdem der Fish River Canyon, der untere Oranjefluß, das Diamantensperrgebiet (mit Atlantik-Küstenanschluss) sowie einem Teil der Namib- und Kalahariwüste. Karas besitzt eine außergewöhnliche Geologie, wovon auch der umfangreiche Diamantenabbau sowie die heißen Quellen von Warmbad und Ai-Ais zeugen. DIe Inseln entlang der Küste des Südatlantik sind vielfach Felsen oder Sanddünen und liegen im Einfluß des Benguela-Stroms.
Verwaltung
Karas gliedert sich in insgesamt 6 Stadt- und Landkreise mit einer Gesamtbevölkerung von 69.677 Einwohnern. Diese gliedern sich wie folgt:Berseba mit 9.195 Einwohnern Karasburg mit 14.693 Einwohnern Keetmanshoop (Land) mit 6.349 Einwohnern Keetmanshoop (Stadt) mit 14.945 Einwohnern Lüderitz (Namibia) mit 13.276 Einwohnern und Oranjemund mit 5.451 Einwohnern.
Wirtschaft
Karas besitzt eine gut entwickelte Infrastruktur und einen gemischten Wirtschaftsaufbau. Der Hafen von Lüderitz bildet das Zentrum einer Fischfang- und Bootsbauindustrie, Oranjemund das Zentrum des Diamantabbaus und die Kreise im Landesinneren haben zumeist eine gesunde kleinteilige Landwirtschaft. Es bestehen kleinere Flughäfen in Keetmanshoop, Lüderitz und Oranjemund, wobei Keetmanshoop ausserdem am zentralsten an das nationale Strassennetz angebunden ist. Es ist geplant die Eisenbahnlinie zwischen Lüderitz und Keetmanshoop vor allem für einen verbesserten Güterverkehr auszubauen.
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